Schlafberatung

 Die Themen für eine Baby- oder Kinderschlafberatung sind vielfältig und man kann sie nicht abschließend aufzählen. Schlaf ist unglaublich individuell. Keine Familie schläft wie die andere. Von der Vorbereitung werdender Eltern auf den Babyschlaf über die Unzufriedenheit mit der Schlafsituation bis hin zu vollkommener Erschöpfung ist alles möglich und ihr könnt euch gern melden. 

Themen, die viele Eltern interessieren oder belasten sind:

- Häufiges Aufwachen in der Nacht, 
- Wachphasen in der Nacht, 
- lange Einschlafbegleitung, 
- das Baby schläft nicht im eigenen Bett, 
- das Einschlafen mit dem Papa gestaltet sich schwierig, 
- Tagschlaf/Mittagsschlaf 
- Weinen in der Nacht 

Die Themen könnte ich nun ewig weiterführen. 
Ich berate euch gern zu dem Thema, was ihr auf dem Herzen habt - ganz individuell – bindungs- und bedürfnisorientiert. 

„Ich habe geschlafen wie ein Baby“. Den Satz hat sicher fast jeder schon einmal verwendet. Aber was steckt denn eigentlich dahinter? Und was meinen wir, wenn wir ihn aussprechen?
 
 Unsere „moderne“ Vorstellung vom Babyschlaf ist eine gute lange Nacht, in der das Baby viele Stunden durchgeschlafen hat und am nächsten morgen entspannt und ausgeruht erwacht, sich streckt und uns anlächelt. Eigentlich ganz wie in der schönen Windelwerbung. Dabei ist der Popo natürlich auch mindestens 12 Stunden trocken und sauber geblieben. So in etwa könnte unsere Phantasie aussehen, wenn wir sagen „Ich habe geschlafen wie ein Baby“.
 
 Aber wie schlafen Babys denn eigentlich? Auf jeden Fall ganz individuell. Das ist sicher. Kein Baby schläft wie das andere. Es gibt auch Babys, die einige Zeit am Stück schlafen. Aber was nun, wenn mein Baby oft aufwacht? Ich kann euch beruhigen. Ein gesunder Babyschlaf hat nichts damit zu tun, wie lange Babys schlafen. Im Gegenteil, ein Baby, das regelmäßig aufwacht und den Eltern seine Bedürfnisse anzeigt, verhält sich ganz normal. Sicherheit, Nähe und Nahrung sind für euer Baby überlebenswichtig. Babys haben noch keinen so tiefen Schlaf wie wir Erwachsenen.

 

 Daher hat der Wunsch in der Aussage „Ich habe geschlafen wie ein Baby“ oft eine ganz andere Bedeutung als die Realität des Babyschlafes. 

Das Urvertrauen unserer Kinder und die Bindung zu unseren Kindern liegen mir sehr am Herzen. In meinen Beratungen gehen wir immer darauf ein, was man in der individuellen Situation tun kann, um eurem Baby / Kind Sicherheit zu geben und eure Bindung zu stärken. Ich gebe euch Fachinformationen, die zu eurer Situation passen und wir überlegen gemeinsam, welche Lösungen für eure Familie in Frage kommen. Wovon ich mich ganz klar distanziere, sind jegliche Formen von Schlaftrainings, bei denen eventuell ab X Tagen Erfolge versprochen werden. Für mich als Schlafberaterin wäre es auch schön, wenn meine Beratungen messbar wären und ich sicher wüsste, dass sie der Familie geholfen haben. Das ist leider nicht möglich, da es viel zu viele Einflussfaktoren gibt. Die allermeisten Eltern nehmen (wegen einem Thema) eine Schlafberatung in Anspruch und die Schlafsituation bzw. das Thema des Termins verbessert sich deutlich. Manchmal sind es ganz kleine Dinge, auf die man selbst gerade nicht kommt. Manchmal geht es schnell und manchmal dauert es ein paar Tage / Wochen. Das kann viele Gründe haben. Zum Beispiel Infekte, Zähne oder ein Entwicklungsschritt eures Babys / Kindes. 


Was ich euch, im Gegenteil zu Schlaftrainings, versprechen kann – die Beratung kann sich  nur positiv auswirken. 

 

Hier ist der Begriff „Schlaftraining“ gefallen. Aber was ist das denn eigentlich? Was versteht man darunter? Es geht darum, dass man Babys trainiert, alleine in ihrem Bett (ein-) zu schlafen. Dabei lässt man sie weinen. Tag für Tag ein paar Minuten länger. Meist ohne Körperkontakt. Anhand von Minuten wird festgelegt, wann die Eltern zurück ins Zimmer kommen und mit dem Baby beruhigend sprechen. Wenn dieser ganze Horror zum „Erfolg“ führt, dann nur weil die Babys aufgeben, weil sie nicht mehr können, weil sie sich in den Schlaf weinen. Was lernen die Babys dabei? Vielleicht, dass niemand für sie da ist, wenn sie eine Bezugsperson brauchen oder, dass sie alleine sind. Sie haben Stress. Großen Stress. Aber Schlafen lernen sie sicher nicht. Denn das können Babys schon. Was brauchen Babys, um gut schlafen zu können? Nahrung, Sicherheit und Entspannung sind sicher ganz wichtig, um gut in den Schlaf zu finden. Für mich beginnen Schlaftrainings damit, kindliches natürliches Verhalten zu beeinflussen bzw. abzutrainieren. Es gibt unendlich viele Mythen rund um den kindlichen Schlaf. Auf junge Eltern prasseln sehr viele ungefragte Meinungen ein. Diese zu sortieren und den eigenen richtigen Weg zu finden, ist nicht leicht und schon gar nicht, wenn man sich sowieso vielleicht gerade mit allem überfordert fühlt. Die erste Zeit mit Baby kann ganz schön herausfordernd sein und schlaflose Nächte extrem kräftezerrend. Meldet euch gern für eine Beratung. Gemeinsam schauen wir, wie wir eure Nächte bzw. eure individuelle Schlafsituation verbessern können. Manchmal sind es nur kleine Dinge, die alles einfacher machen. Auch wenn ihr schon eine Art Training ausprobiert habt. Egal, ob man es einfach nicht besser wusste oder ob gut gemeinte Ratschläge oder Verzweiflung dahinterstecken. Wir können gemeinsam schauen, wie ihr bindungsorientiert eure Nächte verbessern und das Urvertrauen eures Babys stärken könnt. 

ICH DISTANZIERE MICH IN JEGLICHER FORM VON SCHLAFTRAININGS. 

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